1. Einführung

Der Betrieb der Familie Hájek ist auf Futterbau spezialisiert: Auf 62 ha werden Weizen, Raps und Kartoffeln angebaut. Sie haben 60 Charolais-Rinder zur Fleisch-Nutzung, Kaninchen, Tauben und Hühner. Schon immer waren drei Generationen der Familie im landwirtschaftlichen Betrieb beteiligt.

2. Betriebsleiter-Profil

Name Tomáš Hájek
Alter 21
Geschlecht Männlich
Ausbildung Ausbildung
Familienstand Single
Eingetragener Lebenspartner -

3. Betriebsprofil

Adresse Jeníkov, in der Nähe von Čechtice (Benešo-Region)
Betriebsfläche 64 ha
Seit wann ist der Betrieb in Familienbesitz? Seit 1991
Zahl der Mitarbeiter (Familienangehörige) 1 (Vollzeit) 3 (Teilzeit)
Zahl der Mitarbeiter (Andere Mitarbeiter) 0 (Vollzeit) 0 (Teilzeit)

BESCHREIBUNG DES BETRIEBS VOR DER ÜBERGABEN

Tomáš Hájeks Vater erbte den Betrieb 1992 von seinem Vater (Großvater) mit 19 ha Land. Ackerbau und Viehzucht wurden von seinem Vater Milan Hájek zusammen mit seinem Sohn Tomáš Hájek betrieben. In den ersten Jahren haben sie sich auf Milchvieh und Schweine konzentriert. Wegen der höheren Nachfrage nach Rindfleisch hat sich Tomáš’s Vater dann jedoch entschlossen, Fleischrassen zu züchten. Später wurden weitere 46 ha (insgesamt 65 ha) erworben. 50 ha davon sind Ackerland – der Rest ist Weidefläche. Tomáš Hájek war seit seiner Kindheit in die Aufgaben des Betriebs eingebunden. Er besuchte die Landwirtschaftsschule und machte dann noch einen Hochschulabschluss in diesem Bereich – im Jahr 2013 hat er dann den Betrieb seines Vaters übernommen.

BESCHREIBUNG DES BETRIEBS NACH DER ÜBERGABE

Die Hofübergabe fand offiziell im Jahr 2015 statt. Nach der Übergabe wird die Verwaltung noch immer von seiner Mutter übernommen. Seine Schwestern kümmern sich um Kaninchen, Tauben und Hühner. Weiterhin wird Fleischvieh (Charolais) gezüchtet – das Fleisch wird direkt an Kunden verkauft. In der Zukunft plant er, die Anzahl der Tiere zu verdoppeln sowie den Kauf und die Pacht von Ackerfläche, um die Betriebsgröße zu verdoppeln. Im Jahr 2016 bauten sie eine neue Lagerhalle für Kartoffeln, die es ihnen ermöglicht, die Ernte einzulagern, um Kartoffeln an Einzelhändler, Schulen und Krankenhäuser in der Region zu verkaufen, ohne die Notwendigkeit, die Preise in der Hochsaison zu senken.

4. Übergabe-prozess

Tomáš Hájek ist seit seiner Kindheit in die Aufgaben des Betriebs eingebunden. Zusätzlich zu den Erfahrungen, die er bei der Arbeit mit seinem Vater gesammelt hat, hat er sich persönlich weitergebildet. Nach der Ausbildung trat er dann die Nachfolge des Betriebs an. Der Rest der Familie ist nach wie vor in den Betrieb involviert – der nächste Nachfolger übernimmt bereits erste Aufgaben. Wenn nötig hilft ihm auch sein Bruder auf dem Betrieb.

Probleme und Herausforderungen

Die Übergabe verlief sehr glatt und problemlos. 

Wichtige Fähigkeiten und Kompetenzen

Tomáš Hájek war seit seiner Kindheit in die Aufgaben des Betriebs eingebunden. Er besuchte die Landwirtschaftsschule und machte dann noch einen Hochschulabschluss in diesem Bereich.

Speziell für die Hofübergabe war keine Schulung nötig.

 

Wichtig ist bei der Übergabe, dass es eine gewisse Kontinuität und Übergabe-Phase gibt. In seinem Fall war das, als sein Vater 50 Jahre erreichte und Zeit für andere Aktivitäten als die Landwirtschaft haben wollte. Familie Hájek berät nun andere bei der Hofübergabe und sie hilft Berater zu finden, die bei gesetzlichen und buchhalterischen Fragen unterstützen, um Unannehmlichkeiten mit der staatlichen Kontrolle zu vermeiden. Hauptsächlich hilft diese Beratung bei Verträgen über den Erwerb von Unternehmen, Grundstücken, Gebäuden und Maschinen – aber auch im Hinblick auf die Buchhaltung. 

TOMÁŠ HÁJEK

5. Überlegungen, Fähigkeiten, Kompetenzen die für den Übergabeprozess wichtig sind, sowie Fragen und Reflektion

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